Amiga 500

26. Oktober 2010 at 22:07

COMMODORE Amiga 500 32/16 Bit Homecomputer

COMMODORE Amiga 500 32/16 Bit Homecomputer
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COMMODORE Amiga 500 Computer
COMMODORE Amiga 1084 Monitor
Gerätebeschreibung
Der Amiga 500 wurde Anfang 1987 von COMMODORE zusammen mit dem Amiga 2000 als Nachfolgemodelle für den ersten Amiga vorgestellt. Der Ur-Amiga wurde in diesem Zuge mit der Modellbezeichnung Amiga 1000 weitergeführt. Das Modell A500 war dabei als günstigeres Einsteigergerät für den Privatanwender konzipiert und ähnelt in der Gehäuseform dem Design des C128. Er war auch eine Antwort auf den noch vor dem „Ur“-Amiga auf den Markt gekommen ST Homecomputer der Firma ATARI. Als meistverkauftes Gerät der Amiga-Computer, begründet der Amiga 500 seinen Erfolg neben der für die damalige Zeit einmaligen Grafik- und Soundeigenschaften, unter anderem auch durch die integrierte Kickstart im ROM/BIOS welche vor allem Computer-Spielen ermöglichte ohne das Starten eines weiteren Betriebssystems ausgeführt zu werden. Beim Vorgängermodell, dem Amiga 1000, mußte dieses Kickstart noch seperat von Diskette geladen werden. Bis zur Ablösung durch den Amiga 500+ erzielte COMMODORE mit dem Amiga 500 eine Verkaufszahl von rund 300.000 Einheiten. Bei sonst weitgehend gleichen Hardwareeigenschaften verfügte der Amiga 500+ von Werk aus über 1 MByte RAM und einer neueren Kickstartvariante.
Technische Daten & Spezifikationen
Hersteller / Vertrieb: Commodore Business Machines Limited, bzw. Commodore Büromaschinen GmbH
Modellbezeichnung / Modellnummer: AMIGA 500 / A500
Produktion und Verkauf: von 1987 bis 1991
Verkaufspreis: Listenpreis: (1986 ca. DM 1100,-)
Prozessor (CPU): MOTOROLA 68000 Mikroprozessor ohne internen Coprozessor, mit internem 32 Bit und externem 16 Bit Datenbus
Cache (Level 1 / Level 2): Kein Level 1 Cache und
kein Level 2 Cache
Taktfrequenz: 7,16 MHz NTSC; 7,09 MHz PAL
Arbeitsspeicher (RAM): 512 KByte RAM, intern erweiterbar auf 1024 KByte (1 MByte); extern über den Erweiterungsslot auf max. 8,5 MByte
ROM / BIOS: 256 KByte ROM / Amiga-Kickstart 1.2
Chipsatz / BUS-Typ: OCS (Original Chipset) / Zorro Bus mit 24-Bit-Adressraum
Laufwerkkontroller: Diskettenlaufwerks-Kontroller und Kontroller der seriellen Schnittstellen, sowie Soundkontroller im onboard PAULA-Chip integriert
Laufwerke / Massenspeicher: integriertes 2DD 3,5″ Diskettenlaufwerk mit 880 KByte und 720 KByte Speicherkapazität
Optional: externe 3,5″ oder 5,25″ Diskettenlaufwerke (max. 3 Stück), sowie externe Festplatte/CD-Rom Laufwerk über den 86pol. Expansionsport
Grafikadapter: onboard Fat-AGNUS-Chip Grafikkontroller inkl. Blitter für animierte Grafiken und DENISE-Chip für die Erzeugung der Bildschirmdarstellung
Videoausgabe: Chomposite-Monochrom (FBAS) und RGB-Farbwiedergabe
Auflösung Grafik/Text: 320 x 256 Pixel bei 32 Farben, oder 640 x 256 Pixel bei 16 Farben aus einer Farbpalette von 4096 Farben, sowie weiter Spezialmodie / 60 x 32 und 80 x 32 Zeichen
Bildschirm: externer (FBAS) Chomposite-Monochrom-Monitor, oder RGB-Farbbildschirm, sowie beliebiger Fernseher über optionalen, externen HF-Modulator (A520 MOD)
Soundchip / -karte: onboard PAULA-Chip für Stereo-Sound in HiFi-Qualität, ebenfalls Kontrollerchip der seriellen Schnittstellen und Diskettenlaufwerke
Audioausgabe: 4 Ton-Kanäle von denen je zwei für einen Stereo-Kanal zusammengefaßt werden
Schnittstellen: Auf der Geräterückseite:
1x 25pol. Sub-D seriell (RS-232);
1x 25pol. Sub-D parallel (8-Bit Centronics);
1x 23pol. Sub-D RGB-Video;
1x Chinchbuchse FBAS-Monochrom-Video;
2x Chinchbuchse Audioausgang links/rechts;
1x 23pol. Sub-D Diskettenlaufwerk-Anschluß;
2x 9pol. Sub-D Maus/Joystick
Erweiterungsslots: 1x 86pol. Expansionsport;
1x interner RAM-Erweiterungsslot
Eingabegeräte (Tastatur / Maus): integrierte 96 Tasten Schreibmaschinentastatur (QWERTZ) mit seperatem Nummernblock, Cursor- und Funktionstasten;
Amiga 2-Tasten Maus, Joystick, Joypad oder auch einem Lightpen
Komunikation (LAN / Modem): kein Netzwerkadapter / Modem extern über die serielle Schnittstelle anschließbar
Besonderheiten: Kickstart zum sofortigen Booten von Spielen und Programmen ohne extra ein Betriebssystem laden zu müßen
Stromversorgung: externes 220 Volt Netzteil mit fest installierten Stromkabeln
Betriebssystem: Amiga-Kickstart 1.2 im ROM enthalten und das AmigaDOS mit der Arbeitsoberfläche Amiga-Workbench von Diskette oder optinaler Festplatte zu laden
Mitgelieferte Software: AmigaDOS / -Workbench 1.2 und Amiga-Basic auf 3,5″ 2DD-Disketten
Lieferumfang Zubehör: Handbücher (Benutzer-, AmigaDOS- und Amiga-Basic Handbuch), Amiga 2-Tasten Maus, Netzteil
Gehäuseform / Geräteklasse: Tastaturcomputer / 16 Bit Homecomputer
Abmessungen (BxTxH): 475 mm x 330 mm x 60 mm
Gewicht: ca. 3,5 Kg inkl. Netzteil
Hersteller Optionen: A501 Speichererweiterungskarte mit 512 KByte RAM und Uhr;
A1010 2DD 3,5″ Diskettenlaufwerk (880 KByte);
A1081 und A1084S RGB-Farbmonitor;
A520 MOD HF-Modulator (Fernsehmodulator);
A570 CD-Rom Laufwerk und
externe Festplatten
Erwerb und Zustand
Der oben abgebildete Amiga 500 war mein erster Computer. Im Mai 1988 hab ich den Rechner zusammen mit einem PROFEX Farbmonitor (vergleichbar in Funktion und Größe mit dem original Amiga 1081 Röhrenmonitor) neu für DM 1100,- bei Neckermann erworben. Da die standard 512 KByte Arbeitsspeicher des Amiga 500 bald nicht mehr ausreichten, folgte schnell noch eine interne 512 KByte Speichererweiterungskarte inkl. Akkugepufferter Uhr nach.
Der COMMODORE Amiga 500 Heimcomputer befindet sich im unverbauten originalen Zustand und ist technisch mit der Kickstart 1.2 voll funktionsfähig. Optisch ist das Gerät in einem altersbedingten guten Zustand, lediglich das „A“ aus dem Amiga-Schriftzug auf dem Gehäuse ist durch den Einsatz eines falschen Reinigungsmittels etwas angegriffen.

Quellen: COMMODORE Amiga Benutzerhandbuch, „AMIGA Grundlehrgang Der richtige Einstieg“ von K. Schneider und O. Steinmeier im Heim Verlag erschienen, „Amiga Hardware-Tuning“ von Uwe Gerlach und Christian Hochberger bei Markt&Technik erschienen.

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