MiniSys 2000

16. April 2010 at 16:29

MiniSys 2000 80286er Personalcomputer

MiniSys 2000 80286er Personalcomputer mit org. Zubehoer
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Minisys 2000 Fotoalbum
Gerätebeschreibung
Der MiniSys 2000 ist ein kleines Desktopcomputersystem auf Basis eines 16 Bit AMD 80286 Mikroprozessors. Das Mini-Desktopgehäuse bietet Platz für ein 3,5″ Diskettenlaufwerk, eine 3,5″ IDE-Festplatte sowie für einen ISA-Slot zur Aufnahme von 2/3 langen 8 und 16 Bit Erweiterungskarten. Auf dem Rechner laufen die Betriebssysteme DOS (Disk Operating System) von z.B. MICROSOFT® oder DIGITAL RESEARCH sowie darauf aufbauend MICROSOFT® Windows® Version 3.x. Durch den Einbau einer ISA Ethernet-, oder Tokenring-Netzwerkkarte lässt sich der Minisys 2000 auch als Client z.B. in ein NOVELL Netware Netzwerk einbinden.
Technische Daten & Spezifikationen
Hersteller / Vertrieb: Minisys
Modellbezeichnung / Modellnummer: MiniSys 2000 / —
Produktion und Verkauf: von 1991 bis ?
Verkaufspreis: Listenpreis: ?
Prozessor
(CPU/MPU)):
AMD N80L286 16 Bit Mikroprozessor / optional 80287 Mathematischer-Coprozessor (MPU)
Cache
(Level 1 / Level 2):
— KByte Level 1 Cache und
— KByte Level 2 Cache
Taktfrequenz: 12 MHz
Arbeitsspeicher
(RAM):
std. 512 KByte onboard RAM, erweitert auf die max. 2,5 MByte (2x 30pol 1 MB SIMM)
ROM / BIOS: ? KByte ROM / AMI BIOS mit Hardwarediagnose
Chipsatz und BUS-Typ: ? / 16 Bit Daten- und 24 Bit Adress-Bus sowie 8/16 Bit ISA-Bus
Laufwerkskontroller: Floppy- und IDE-Kontroller auf dem Mainboard integriert
Laufwerke / Massenspeicher: 1x integriertes 2HD 3,5″ 1,44 MByte Diskettenlaufwerk / 1x 52 MByte QUANTUM IDE-Festplatte (max. 3,5″ breit, 1″ hoch)
Grafikadapter: integrierte TRIDENT TVGA 9000A ISA-Grafikkarte mit 512 KByte Video-Ram
Videoausgabe: EGA- und VGA-Farbwiedergabe
Auflösung Grafik/Text: 640 x 480 Pixel bei 256 Farben, max. 1024 x 768 bei 16 Farben / 80 x 30 bis max. 132 x 60 Zeichen
Bildschirm: beliebiger, externer Bildschirm mit VGA-Anschluss
Soundchip / -karte:
Audioausgabe: (Piepstöne über Mainboardpiepser)
Ein-/Ausgabe Schnittstellen: Auf der Geräterückseite:
2x 9pol. Sub-D seriell (RS-232)
1x 15pol. Sub-D Game/Joystick
1x 25pol. Sub-D parallel (Centronics)
1x Chinch Video-Out (für optionale, interne NTSC oder PAL Video-Karte)
1x 15pol. Sub-D VGA-Monitoranschluss
1x 25pol. Sub-D Anschluss für externes 3,5″ oder 5,25″ Diskettenlaufwerk
Auf der rechten Geräteseite:
1x 5pol. DIN-Tastaturanschluss
Erweiterungsslots: 1x 16 Bit ISA Erweiterungs-Slot mit 2/3 Länge; 1x spezieller 8 Bit Modul-Port für Ethernet, SCSI, oder Modemkarten
Eingabegeräte
(Tastatur / Maus):
beliebige, optionale PC-AT Tastatur mit 5pol. DIN-Stecker
Komunikation
(LAN / Modem):
beliebige, optionale ISA-Netzwerk-, oder auch Modem-Karte (max. 2/3 Länge)
Stromversorgung: externes 220/230 Volt 30 Watt Netzteil mit Kaltgeräte-Stromanschluss
Betriebssystem: MICROSOFT® (MS)- oder DIGITAL RESEARCH (DR)-DOS, sowie MICROSOFT® Windows® 3.xx
Mitgelieferte Software:
Lieferumfang Zubehör: Benutzerhandbuch, zwei Minisys 3,5″ Treiber- und Utilitydisketten, 30 W Netzteil, Kaltgerätestromkabel
Gehäuseform / Geräteklasse: Mini-Desktopcomputer / Einzelplatz-, Kassensystem (optional DOS-Clientsystem)
Abmessungen (BxTxH): 141 mm x 328 mm x 97 mm
Gewicht: 2,8 Kg
Hersteller Optionen: 30pol. SIMM Speichererweiterungen;
externes 3,5″ oder 5,25″ Diskettenlaufwerk;
Video-/TV-Out Modul für interne Grafikkarte;
8 Bit Erweiterungsmodule (Ethernet, SCSI oder Modem)
Erwerb und Zustand
Den MiniSys 2000 Computer habe ich im Jahr 1993 zusammen mit einigen Handbüchern und Netzwerk-Schulungsunterlagen für DM 20,- gebraucht kaufen können. Auf Grund der geringen Größe war es das ideale Computersystem um es in einem Regal zu Verbauen und so den Schreibtisch frei zu halten. Während meiner Ausbildung nutzte ich den Rechner als Übungsmaschine für das Disk Operating System (DOS) der Firmen MICROSOFT®, DIGITAL RESEARCH und anderer alternativer Anbieter.
Der Mini-Desktopcomputer ist optisch in einem sehr guten Zustand und technisch noch funktionstüchtig, wenn auch mittlerweile der BIOS-Akku defekt ist und somit beim Starten erst einmal wieder die Festplatte am BIOS angemeldet werden muss.

Quellen: Das MiniSys 2000 Benutzerhandbuch

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