Amiga 2000

12. April 2010 at 23:36

COMMODORE Amiga 2000 32/16 Bit Personalcomputer

COMMODORE Amiga 2000 32/16Bit Personalcomputer
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COMMODORE Amiga 2000 Fotoalbum
Gerätebeschreibung
Der Amiga 2000 wurde Anfang 1987 von COMMODORE zusammen mit dem Amiga 500 als Nachfolgemodelle für den ersten Amiga vorgestellt. Der Ur-Amiga wurde in diesem Zuge unter der Modellbezeichnung Amiga 1000 weitergeführt. Das Modell A2000 wurde als das „professionelle“ Computersystem entwickelt und verfügt daher, anders als der kleinere A500, über ein schon von IBM Personalcomputern her bekanntes Desktop-Computergehäuse sowie über ein Mainbaord mit verschiedensten Erweiterungsmöglichkeiten durch Steckkarten und einem Arbeitsspeicher von 1MByte RAM. Wie es schon mit der A1060 „Sidecar“ ermöglicht wurde einen IBM-XT PC an einem Amiga 1000 anzuschließen, war es möglich eine IBM kompatible AT PC-Steckkarte mit einer INTEL 80286 oder 80386 CPU in den Amiga 2000 einzubauen.
Technische Daten & Spezifikationen
Hersteller / Vertrieb: Commodore Business Machines Limited, bzw. Commodore Büromaschinen GmbH
Modell / Modellnummer: AMIGA 2000 / A2000
Produktion und Verkauf: von 1987 bis ?
Verkaufspreis: Listen-Neupreis: ?
Prozessor (CPU): MOTOROLA 68000 Mikroprozessor mit intern 32 Bit und extern 16 Bit Datenbus
Taktfrequenz: 7,16 MHz NTSC; 7,09 MHz PAL
Arbeitsspeicher (RAM): 1024 KByte RAM (1 MByte), intern erweiterbar auf auf max. 9,5 MByte
ROM / BIOS: 256 KByte ROM / Amiga-Kickstart 1.3 (über Umschaltplatine auch Kickstart 2.04)
Chipsatz / BUS-Typ: OCS (Original Chipset) / Zorro Bus mit 24-Bit-Adressraum
Laufwerks-
kontroller:
Diskettenlaufwerks-Kontroller und Kontroller der seriellen Schnittstellen, sowie Soundkontroller im onboard PAULA-Chip integriert
Laufwerke / Massenspeicher: zwei integrierte 2DD 3,5″ Diskettenlaufwerke für 880 KByte und 720 KByte formatierte Disketten
Optional: weitere externe 3,5″ oder 5,25″ Diskettenlaufwerke, sowie interne Festplatten und CD-Rom Laufwerke
Grafikadapter: onboard Fat-AGNUS-Chip Grafikkontroller inkl. Blitter für animierte Grafiken und DENISE-Chip für die Erzeugung der Bildschirmdarstellung
Videoausgabe: Chomposite-Monochrom (FBAS) und RGB-Farbwiedergabe
Auflösung Grafik/Text: 320 x 256 Pixel bei 32 Farben, oder 640 x 256 Pixel bei 16 Farben aus einer Farbpalette von 4096 Farben, sowie weiter Spezialmodie / 60 x 32 und 80 x 32 Zeichen
Bildschirm: externer (FBAS) Chomposite-Monochrom-Monitor, oder RGB-Farbbildschirm, sowie beliebiger Fernseher über optionalen, externen HF-Modulator (A520 MOD)
Soundchip / -karte: onboard PAULA-Chip für Stereo-Sound in HiFi-Qualität, ebenfalls Kontrollerchip der seriellen Schnittstellen und Diskettenlaufwerke
Audioausgabe: 4 Ton-Kanäle von denen je zwei für einen Stereo-Kanal zusammengefaßt werden
Ein-/Ausgabe Schnittstellen: Auf der Geräterückseite:
1x 25pol. Sub-D seriell (RS-232)
1x 25pol. Sub-D parallel (8-Bit Centronics)
1x 23pol. Sub-D RGB-Video
1x Chinchbuchse FBAS-Monochrom-Video
2x Chinchbuchse Audioausgang links/rechts
1x 23pol. Sub-D Diskettenlaufwerk-Anschluss
Auf der Gerätevorderseite:
2x 9pol. Sub-D Maus/Joystick und
1x 5pol. DIN-Tastaturstecker
Erweiterungsslots: 4x 62pin 8-Bit PC-Slot,
zwei Slots davon mit 36pin Verlängerung auf
2x 98pin 16-Bit ISA Slot;
5x 100pin Amiga-Slot;
1x 86pin Expansionsport, sowie
1x Video-Slot
Eingabegeräte (Tastatur/Maus): abgesetzte 96 Tasten Schreibmaschinentastatur (QWERTZ) mit seperatem Nummernblock, Cursor- und Funktionstasten, sowie Amiga 2-Tasten Maus, Joystick, Joypad oder auch einem Lightpen
Komunikation (LAN / Modem): kein Netzwerkadapter / Modem extern über die serielle Schnittstelle anschliessbar
Stromversorgung: internes 220 Volt Netzteil mit Kaltgeräte-Stromanschluss
Betriebssystem: Amiga-Kickstart 1.3 (oder über Umschaltplatine auch Kickstart 2.04) im ROM enthalten und das AmigaDOS mit der Arbeitsoberfläche Amiga-Workbench von Diskette, oder optinaler, externer Festplatte zu laden
Mitgelieferte Software: AmigaDOS / -Workbench 1.3 und Amiga-Basic auf 3,5″ 2DD-Disketten
Lieferumfang Zubehör: Handbücher (Benutzer-, AmigaDOS- und Amiga-Basic Handbuch), Amiga 2000 Tastatur, Amiga 2-Tasten Maus, Kaltgerätestromkabel
Abmessungen (BxTxH): 445 x 400 x 165 mm
Gewicht: ca. 5 Kg
Hersteller Optionen: A1010 externes 2DD 3,5″ Diskettenlaufwerk für 880 KByte und 720 KByte formatierter Kapazität,
A1081 und A1084S RGB-Farbmonitor,
A520 MOD HF-Modulator (Fernsehmodulator),
interne Festplatte und CD-Rom Laufwerk,
Verschiedene Speichererweiterungskarten,
PC-Steckkarten mit INTEL 80286 oder 80386 CPU für IBM-AT PC kompatibilität
Erwerb und Zustand
Bei dem oben abgebildeten Amiga 2000 handelt es sich vermutlich um einen Amiga 2000 in der Version B oder C. Gegenüber dem ersten Modell in der Version A verfügt dies Gerät über einen Composite-Videoausgang auf der Geräterückseite. Das Mainboard trägt die Revisionsnummer 6.2.
Den A2000 habe ich zusammen mit einer 4 MByte Speichererweiterungskarte, der Kickstart Umschaltplatine, den beiden 3,5″ Diskettenlaufwerken sowie der Maus und Tastatur bei einer eBay-Auktion erworben.
Bis auf der Slotblende vom Video-Port ist das Computergehäuse komplett und optisch in einem guten Zustand. Technisch ist der der Amiga 2000 mit allen seinen Erweiterungen und Diskettenlaufwerken voll funktionsfähig.
Quellen: COMMODORE A2000 Benutzerhandbuch, „AMIGA Grundlehrgang Der richtige Einstieg“ von K. Schneider und O. Steinmeier im Heim Verlag erschienen, „Amiga-Hardware-Tuning“ von Uwe Gerlach und Christian Hochberger bei Markt&Technik erschienen.
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